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1993 war das, was wir heute als Hog Hollow bezeichnen, eine Akazien-Plantage inmitten der nahezu unbekannten Region Crags. 25 Jahre zuvor hatten hier Farmer damit begonnen, die einheimischen Bäume und die Fynbos-Vegetation, die ausschließlich in einem schmalen Streifen des Tsitsikamma-Gebietes vorkam, zu roden und durch die fremde, alles andere überwuchernde und schnell wachsende Australische Akazie zu ersetzen, um aus dieser Tannin sowie ihr Fruchtfleisch für die Lederindustrie zu gewinnen.
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In dieser Zeit entschloß sich Andy Fermor, nach einem sechsjährigen Aufenthalt in England sowie in Fernost, seine Erfahrungen und Energie in die noch junge Demokratie des neuen Südafrika einzubringen. Zwar nur mit minimalen finanziellen Ressourcen ausgestattet, doch dafür voller Enthusiasmus, begann er die Umsetzung eines Traumes, der inzwischen zu einem kleinen Paradies gereift ist.
Während Hog Hollow also langsam aus der Monokultur der Akazien-Plantagen erwuchs, überdachte Debbie Reyneke ihre Lebensplanung. Jahre harter Arbeit hatten sie eine Top-Position in der Hotellerie erreichen lassen, doch noch immer war sie von dem Traum eingenommen, ihre Ideen und gestalterischen Fähigkeiten in einem eigenen Projekt verwirklichen zu können.
Eines Tages lud Debbie, selbst begeisterte Wanderin und Naturliebhaberin, eine Freundin auf den Otter-Trail ein – einer fünftägigen Tour entlang der wilden Küste von Tsitsikamma. Müde und hungrig, aber glücklich das Ende dieser Tour erreicht habend, schlug ihre Freundin vor, doch ein Abendessen in einer ganz neuen Lodge einzunehmen, von der sie kürzlich gehört hatte – gelegen an der Bruchkante einer Schlucht, ein Platz mit dem Namen Hog Hollow.
Eine gute Idee! Und als Debbie dort Andy traf … gut, der Rest, sagen sie, sei ihre Geschichte.
Für beide, in Südafrika geboren und aufgewachsen, war es immer ein Herzensanliegen, Einheimische aus der unmittelbaren Umgebung in ihren Betrieb einzustellen und auf Hog Hollow in die unterschiedlichen Aufgaben der Tourismus-Industrie einzuarbeiten. Menschen, die bis dahin die meiste Zeit ihres Lebens arbeitslos oder in minderqualifizierten Jobs beschäftigt waren und damit von der rasanten Entwicklung des Landes nicht profitierten, machten damit eine völlig neue Erfahrung. Hier, in unserer unmittelbaren Umgebung, wuchs eine ungeheure Energie heran mit einer Vielzahl von Talenten, die nur darauf warteten, gehoben zu werden.
Es ist eine interessante Reise, zu der Hog Hollow aufgebrochen war, nicht ohne Klippen, die passiert werden mussten, doch im Endergebnis mit einem absolut befriedigendem Verlauf.
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